Häuserschluchten, Inselhopping, Instagram Hotspots: Cityguide Hongkong
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I am Stefanie, my passion is my passport and travelling makes me smile since I have started exploring the world on my own back in 2007. Since then I have visited almost 40 countries and counting. As a travel enthusiast with a big love for writing and photography, my mission is to share my experiences, individual travel tips and personal insights combined with eye-catching pictures on my Blog and Instagram (German & English). Born in Thuringia,(Germany), I have lived in Würzburg, Cape Town, Frankfurt and Nuremberg. Now Shanghai (China) has become my new travel hub since the beginning of 2018. Just click to find out more about my person, the blog and my references.

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Hongkong: Stadt der Hochhausschluchten, Hügelketten und Menschenmassen. Hongkong ist beliebt bei Reisenden aus aller Welt, bei Geschäftsleuten und Expats. Vor allem, weil die Metropole so anders ist als andere Großstädte. So vielfältig, was den Mix aus urbaner Entwicklung und Natur angeht und weil Hongkong so international ist. Die Nähe zum chinesischen Festland auf der einen Seite, die Geschichte als ehemalige britische Kronkolonie auf der anderen und der heutige Status einer Sonderverwaltungszone sowie die damit verbundenen unterschiedlichen Einflüsse machen Hongkong in jeglicher Hinsicht besonders. Trotz aller Beliebtheit mischt sich ab und an allerdings auch ein Tenor unter die Besucher, der die Stadt als wuselig und vollgepackt beschreibt. Voll von Menschen, die sich stets in Hektik befindend durch die Straßen schieben und in U-Bahnen quetschen ohne dabei ein Lächeln im Gesicht zu tragen und andere um sich herum kaum beachten. Unser Eindruck von Hongkong ist ein ganz anderer: Als wir in ein Taxi am Flughafen steigen, werden wir freundlich begrüßt und das auch noch in einwandfreiem Englisch. Auf der Straße bieten uns Leute ihre Hilfe an, als wir etwas irritiert in unser Handy schauen, um auf Google Maps den Weg zu finden. So etwas ist uns schon lange nicht mehr passiert. Nicht nur die Tatsache, dass Apps wie Google hier einwandfrei funktionieren, ist für uns mittlerweile ungewohnt, auch die Selbstverständlichkeit mit der hier Englisch gesprochen wird, irritiert uns anfangs etwas – allerdings im durchweg positiven Sinne. Es macht natürlich auch einen großen Unterschied, ob man aus einer chinesischen Großstadt wie Shanghai nach Hongkong reist, oder einem anderen Teil der Welt. Die Größe, die vielen Hochhäuser und Menschen können erst einmal befremdlich und überfordernd wirken. Doch anscheinend sind wir inzwischen einiges gewohnt…

Hongkong Quarry Bay

Hongkongs Größe und Vielfalt sind überwältigend! Hongkong ist eine der meist besiedelten Städte weltweit. Knapp 7,5 Millionen Menschen leben hier auf 1.105 km², was einer Bevölkerungsdichte von knapp 6.500 Menschen pro km² entspricht (in Deutschland leben gerade einmal gut 230 Menschen pro km²). Dazu kommt dass Hongkong nicht einfach eine flächendeckende Ansammlung von Wohn- und Geschäftshäusern ist, sondern aus mehreren Inseln besteht. Das Stadtbild wird also nicht nur von in den Himmel ragenden Hochhäusern bestimmt, sondern immer wieder von einer grünen Hügellandschaft unterbrochen, die die Metropole so einzigartig macht.

Pentahotel Hongkong Kowloon

All diese Fakten zusammen genommen machen eines deutlich: Es gibt unzählige Möglichkeiten sich in Hongkong zu beschäftigen, die Stadt und die Inseln zu erkunden und erklärt noch einmal, warum Hongkong so beliebt ist, sowohl bei überzeugten Großstadtfans , Naturliebhabern, oder denjenigen, die eine Mischung aus beidem mögen. Was also unternehmen in Hongkong? Hier sind meine persönlichen Hongkong-Tipps:

#1 Inselhopping

Schon allein um die Stadt zu erkunden „muss“ man von Insel zu Insel hüpfen: Denn das ehemalige Industrieviertel auf der Halbinsel Kowloon und der moderne Teil auf Hongkong Island sind durch Wasser voneinander getrennt. Verbunden sind beide Stadtteile durch ein modernes U-Bahn-Netz (MTR). Viel schöner ist es jedoch mit der Fähre von Kowloon zur Hongkong Island oder umgekehrt überzusetzen. Eine Fahrt mit der traditionellen Star Ferry, die bereits seit 1888 verkehrt, ist nicht nur kostengünstig, denn sie kann als normales öffentliches Verkehrsmittel genutzt werden, sondern punktet auch mit regelmäßigen und schnellen Verbindungen. Vom Wow-Effekt, den der Blick auf den Victoria Harbour und die Skyline eröffnet, mal ganz abgesehen. Eine Fahrt mit der Star Ferry darf somit bei keinem Hongkong-Besuch fehlen.

Hongkong Victoria Harbour Hongkong Victoria Harbour

Fährverbindungen sind natürlich die einfachste Art noch weitere Inseln Hongkongs anzusteuern und das solltet ihr auch unbedingt tun! Neben der größten Insel Hongkongs, Lantau Island, warten noch einige kleinere Ableger darauf entdeckt zu werden. Auch ein Abstecher nach Macau ist von Hongkong aus problemlos machbar.

Hongkong Ferry

#2 Wandern

Auch wenn Wandern nicht unbedingt die typische Aktivität während einer Städtereise ist, aber vielleicht auch genau deswegen, gehört Wandern definitiv ganz weit oben auf die To-do Liste eines Hongkong-Trips – zumindest für mich. Nach einem Jahr Leben in Shanghai ist es nämlich keine Selbstverständlichkeit, Straßen- gegen Wanderschuhe zu tauschen und fast nahtlos in die Natur zu spazieren. In Hongkong ist dies ohne Probleme möglich. Wanderrouten gibt es unzählige. Einen guten Überblick und viele detaillierte Touren findet ihr auf den Websiten DiscoverHongKong, HongKongHikes sowie TimeOut HongKong. Nachdem auch wir die Qual der Wahl hatten, haben wir uns für zwei urbane Wanderungen entschieden sowie zusätzlich Lantau Island erkundet.

Hongkong Lantau Island

#2.1. Victoria Peak: Hongkongs Hausberg

Kein Hongkong-Trip ohne den Besuch des Victoria Peaks, so scheint es, folgt man den Empfehlungen im Internet und auch von Freunden. Die steile Fahrt mit der Peak Tram und der Ausblick auf die Stadt mit ihren markanten Hochhäusern gehören zu Hongkong wie der Tafelberg zu Kapstadt oder der Zuckerhut zu Rio de Janeiro. Und wahrscheinlich ist es auch so. Jedoch können die Schlangen, die sich am Nachmittag vor dem Eingang zur Peak Tram ansammeln ziemlich abschrecken. Da wir zur Zeit des chinesischen Neujahrsfestes in Hongkong waren, hat sich der Besucherandrang nochmals multipliziert. Eine (optimistische) Prognose von mindestens 2 Stunden Wartezeit, um überhaupt erst einmal auf den Berg zu kommen, um schließlich die Aussicht mit hunderten, wenn nicht tausenden anderen Besucher zu teilen, klingt für uns mehr als abschreckend. Wir verschieben unseren Besuch auf 8 Uhr am nächsten Morgen und können unseren Augen kaum trauen als Tags darauf wirklich keine einzige Person für Tickets ansteht und wir letztendlich nach ca. 10 Minuten mit nur einem guten Dutzend weiterer Besucher die erste steile Auffahrt des Tages in der Peak Tram antreten – nicht das erste Mal, dass wir diesem für China so typischen „Phänomen“ hierzulande begegnen. Oben angekommen umrunden wir den Victoria Peak auf dem 3,5 km langen Rundwanderweg, was ca. 45 Minuten dauert. Lediglich Jogger, Spaziergänger und Gassi-Geher kommen uns gut gelaunt entgegen.

Hongkong Victoria Peak Hongkong Victoria Peak

Jedoch muss ich gestehen, dass ich mir etwas mehr von der Aussicht versprochen habe. Ist der Victoria Peak also überbewertet? Es scheint so, finde ich. Denn zurück am Fuß des Berges hat sich schon wieder eine ähnlich lange Schlange wie am Vortag gebildet und das obwohl die Aussicht aufgrund von Wolken und Nebel gar nicht so überragend ist. Mein Tipp also: Der Victoria Peak gehört zu Hongkong irgendwie dazu. Versucht so früh wie möglich an der Peak Tram zu sein, um möglichst wenig Zeit mit Anstehen zu verschwenden. Wenn euch die Schlange zu lang ist: Tauscht den Victoria Peak gegen einen der unzähligen anderen urbanen Wanderungen, die weit bessere Ausblicke auf die Stadt versprechen.

Hongkong Victoria Peak Hongkong Peak Tram

#2.2. Lion Rock

Mein Highlight, wenn es um Wanderungen und Ausblicke auf Hongkong geht, ist definitiv der Lion Rock. Im Norden von Kowloon gelegen, trennt die Hügelkette Kowloon von den New Territories. Der Lion Rock ist Teil des MacLehose Trails und kann sowohl von Kowloon im Süden als auch von den New Territories im Norden aus erklommen werden. Der Aufstieg ist teils steil, jedoch definitiv machbar und belohnt mit atemberaubenden Ausblicken auf die Stadt. Wie ihr auf den Lion Rock kommt, welche Route wir gegangen sind und zahlreiche Eindrücke von unterwegs, lest ihr im Blog-Beitrag „Hongkong aus der Vogelperspektive: Wanderung auf den Lion Rock“.

Lion Rock Hongkong Lion Rock Peak Hong KOng

#2.3 Lantau Island

Auf Lantau Island lässt sich Wandern ideal mit Sightseeing verbinden. Der Tian Tan Buddha ist eine der Hauptattraktionen der größten Insel Hongkongs. Strände im Südosten laden zum Relaxen und Sonnenbaden ein. Das ruhige Fischerdorf Tai O ist ebenfalls einen Besuch wert und natürlich gibt es auch dort mehrere Wanderrouten. Wie intensiv ihr Lantau Island erkundet, bleibt ganz euch überlassen. Wir haben uns für eine kleine Insel-Tour entscheiden, aber dazu mehr im separaten Blog-Beitrag.

Hongkong Lantau Island Hongkong Lantau Island Hongkong Lantau Island

#3 Hongkong Central, Soho & Mid-Levels: Finanz- & Geschäftszentrum, Ausggehviertel & Treffpunkt der Künstlerszene

Der Stadtteil Central mit den markanten Glasfassaden des Bank of China Towers oder des HSBC Buildings liegt im Norden von Hongkong Island. Doch Central ist nicht nur moderner Finanzdistrikt, sondern vor allem auch bei jungen Leuten beliebt, die sich gerne in lockerer Atmosphäre in Cafés und Läden treffen. Das Gefühl in einer modernen westlichen Stadt gelandet zu sein kommt auf, wenn man durch Soho und Mid-Levels schlendert. Pop-Up-Stores und Streetart ziehen hier nicht nur Hipster an. Zwischen Restaurant mit internationaler Küche verstecken sich kleine Thai-Massagesalons. Das perfekte Viertel für eine Mittagspause oder um den Tag mit einem Drink abzuschließen.

Hongkong Central Hongkong Central

#3.1 Mid-Levels | Central Escalators

Hongkong ist von zahlreichen Hügeln geprägt, die sich ähnlich wie in Lissabon durch die Stadt ziehen und sich am Fuße des Victoria Peaks steil nach oben winden. Doch nicht alle Anstiege müssen zu Fuß absolviert werden: 20 ineinander gestaffelte Rolltreppen und Fahrsteige verbinden auf knapp 800 Metern Länge den Stadtteil Central mit Mid-Levels und überwinden dabei 135 Höhenmeter. Die Central Mid-Levels Escalator (kurz Central Escalators) sind damit das längste, überdachte außenstehende Rolltreppensystem der Welt. Ein einfacher und entspannter Weg also, um die Gegend zu erkunden. Entlang der Aufzüge sowie in den Nebenstraßen befinden sich zahlreiche Restaurants, Cafés und Geschäfte, die zum Pausieren und Bummeln einladen.

Hongkong Mid-Levels EscalatorHongkong Mid-Levels

#3.2 Straßenkunst

Nicht nur der Restaurants und Läden wegen lohnt sich ein Blick in die Nebenstraßen. Rund um die Hollywood Road gibt es einiges an toller Streetart zu entdecken, wie z.B.: Die zwei schwimmenden Khoi-Fische des dänischen Künstlers Christian Storm in der Shing Wong Street. Eines der meist fotografierten Wandgemälde befindet sich in der Graham Street. Der lokale Künstler Alex Croft hat die farbenfrohen Stadtwohnungen ursprünglich im Auftrag des benachbarten GOD-Stores entworfen. Mittlerweile ist dieses Stück Streetart Anziehungspunkt für Touristen und lokale Instagramer zugleich. Das pastellfarbene Porträt einer Frau mit imposanten Kopfschmuck in Soho entstand in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Uma Nota und dem lokal ansässigen Straßenkünstlerteam Elsa Jeandedieu.

Hongkong Streetart

Auch die KungFu-Legende Bruce Lee wurde in der Tank Lane verewigt, nämlich vom südkoreanischen Graffiti-Künstler Xeva. Und dies sind nur ein paar Beispiele beeindruckender Straßenkunst in unmittelbarer Nähe zur Hollywood Road.

Hongkong Streetart

#3.3 Kunst und Design im PMQ

Das ehemalige College und spätere Polizeiareal in Soho ist heute Zentrum für Design und Kreativität. Als eines von acht Projekten mit der Mission den Stadtteil Central zu erhalten, wurde das Gelände 2009 renoviert und in „PMQ“ umbenannt. Mittlerweile finden sich kleine Werkstätten, Design-Ateliers und Pop-Up-Stores in dem Gebäude, das architektonisch nach wie vor den post-modernen Stil der Nachkriegszeit repräsentiert und sich durch funktionale Einrichtung auszeichnet.

Hongkong PMQ Hongkong PMQ

#3.4 Victoria-Gefängnis

Mit dem Victoria-Gefängnis und der ehemaligen zentralen Polizeiwache in der Nähe der Hollywood Road erwacht Kolonialgeschichte zum Leben. Ho Chi Minh höchstpersönlich, der nach französischer Verfolgung in Vietnam 1931 in Hongkong festgenommen wurde, war wohl einer der bekanntesten Inhaftierten. Mittlerweile ist das Victoria-Gefängnis ein Museum und interessantes Stück Kolonialgeschichte inmitten des zentralen modernen Stadtviertels.

Hongkong Victoria Prison Hongkong Victoria Prison Hongkong Victoria Prison

#4 Causeway Bay & Quarry Bay

Ebenfalls im Norden von Hongkong Island gelegen sind das pulsierende Einkaufsviertel Causeway Bay und das dicht besiedelte Wohnviertel Quarry Bay. In Quarry Bay befindet sich einer der meistfotografierten Spots, nämlich der Innenhof eines mehrstöckigen Wohnkomplexes an der King´s Road. Anstehen ist hier an der Tagesordnung, möchte man vor den steil aufragenden Fassaden posieren. Wir geben uns mit dem Blick senkrecht nach oben zufrieden. Denn auf Instagram gibt es schon mehr als genug Fotos von allerhand posierenden Jugendlichen.

Hongkong Quary Bay Hongkong Quary Bay

#5 Hongkong Kowloon: Zwischen Streetfood, Hochhäusern und Instagram-Hotspots

Kowloon ist das mit Abstand am dichtesten besiedelte Gebiet innerhalb Hongkongs. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung leben hier auf knapp 47 km², was gut 48.000 Einwohner pro km² sind. Das für Hongkong so typische Stadtbild mit seinen eng aneinander gebauten, hoch in den Himmel ragenden Wohnkomplexen ist also genau hier zu finden.

Hongkong KowloonHongkong KowloonLok Wah South Estate

5.1 Mong Kok

Zudem ist Kowloon Streetfood-Paradies und der Ort des Geschehens, wenn es um typische chinesische Märkte geht. Der Ladies Market sowie der Temple Street Market befinden sich in Mong Kok. Wer in das wuselige, traditionell geprägte Hongkong eintauchen möchte, ist hier genau richtig. Chinesische Zeichen markieren die Häuserfassaden, laute Musik dröhnt aus den Geschäften und überall macht sich der Geruch von kleinen Garküchen breit.

Hongkong KowloonHongkong Kowloon Hongkong Kowloon Hongkong Streetfood Hongkong StreetfoodHongkong Streetfood

5.2 Choi Hung Estate

In Kowloon sind zudem einige weitere Instagram-Hotspots zu finden, wie z.B. der berühmte Basketballplatz auf dem Dach des Choi Hung Estate Parkhauses. Anstatt Basketball zu spielen, kommt hier jeder nur für den perfekten Shot des pastellfarbenen Wohnkomplexes. Ballspiele sind hier mittlerweile verboten, dafür läuft Sicherheitspersonal auf und ab und kontrolliert, dass sich jeder an die Regeln hält, nicht auf die Mauern klettert oder sich sonst irgendwie daneben benimmt.

Hongkong Choi Hung Estate Hongkong Choi Hung Estate

5.3 Lok Wah South Estate

Ein weiterer markanter Instagram-Hotspot versteckt sich inmitten des Wohngebietes Lok Wah South Estate. Irgendwie skurril, dass dieser eigentlich unspektakuläre Platz mit den blauen Kreisen zu solch einem Anziehungspunkt für ambitionierte Hobby-Fotografen geworden ist. Doch einmal gekonnt vom richtigen Account fotografiert und erfolgreich geteilt, ist der Hype kaum mehr zu stoppen. Noch dazu in einer Stadt wie Hongkong, die einige Kreative ihr zu Hause nennen.

Lok Wah South Estate Lok Wah South Estate

5.4 Whampoa

Ebenfalls in Kowloon befindet sich ein Einkaufszentrum in der Form eines Kreuzfahrtschiffes, das eigentlich nur mit der Drohne aus der Vogelperspektive fotografiert seine wahre Pracht entfaltet. Direkt an der MTR-Station Whampoa in der Nähe der Hafenpromenade liegt die Einkaufspassage „Wonderful Worlds of Whampoa“, ein Komplex aus Restaurants, Geschäften und Wohngebäuden. Auch dieses Motiv hat allein durch Instagram seine Popularität erhalten.

Hongkong WhampoaHongkong Whampoa Hongkong Whampoa

#6 Übernachten in Hongkong

Für unseren Trip nach Hongkong haben wir uns zwei pentahotels ausgesucht: Das Pentahotel Kowloon im Herzen des belebten Stadtteils sowie das Pentahotel Tuen Muen etwas ruhiger und abseits des Trubels in den New Territories gelegen. So hatten wir die Möglichkeit die City von zwei verschiedenen Standorten aus zu erkunden und sowohl in das typische, dicht besiedelte Hongkong als auch die etwas ruhigeren Außenbezirke einzutauchen. Vielen Dank an der Stelle an pentahotels, die uns zu besonderen Konditionen in ihre beiden Hotels eingeladen hat. Trotz Kooperation entspricht die nachfolgende positive Rezension (wie immer) zu 100 Prozent meiner persönlichen Überzeugung. Wir haben uns bewusst für diese Hotelmarke entschieden, die für Style und Simplicity mit modernem Anstrich steht, nachdem wir bereits in Deutschland im pentahotel Eisenach übernachtet haben und seitdem große Fans der Marke sind. Definitiv also eine Empfehlung, die von Herzen kommt.

Pentahotel Hongkong Tuen Muen

Das Motto, für das die pentahotels stehen „Your Neighbourhood Lifestyle Hotel“ habe ich bisher in jedem einzelnen pentahotel wiedergefunden. Ich mag es einfach in individuellen Unterkünften zu übernachten, die zwar stylisch und modern sind, jedoch nichts an Gemütlichkeit einbüßen. Wenn trotz hohem Wiedererkennungswert dann noch lokale Einflüsse des jeweiligen Landes spürbar sind, habe ich ein Hotel gefunden, in dem ich mich zu 100 Prozent wiederfinde. In China gibt es übrigens noch weitere 3 pentahotels, jeweils eines in Shanghai, Peking und Chengdu. Das pentahotel Hongkong Kowloon ist darüberhinaus mit 695 Zimmern das größtes pentahotel weltweit.

Pentahotel Hongkong Kowloon

Das Pentahotel Hongkong Kowloon ist für uns nicht nur perfekter Ausgangspunkt, um den Lion Rock zu besteigen, der sogar vom Hotel aus deutlich erkennbar ist. Sondern auch um die farbenfrohe Umgebung mit einigen Instagram-Hotspots sowie die Stadtteile Mong Kok oder Tsim Sha Tsui zu erkunden. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Nonnenkloster Chi Lin im Stil der Tang-Dynastie. Aus unserem Hotelzimmer haben wir den perfekten Blick auf dieses traditionell geprägte Anwesen mit den riesigen Wohnkomplexen und der grünen Bergkette im Hintergrund.

Pentahotel Hongkong Kowloon

Aber auch im Hotel gibt es einiges zu entdecken, vor allem kulinarisch. In der „Eatstreet“ können Gäste nicht nur kontinentales Frühstück, sondern den ganzen Tag über lokale Gerichte aus Hongkong genießen. Vor allem die Einrichtung des Restaurants mit seinen Backsteinwänden beeindruckt mich. Die Wandgemälde stammen von dem in Hongkong lebenden kanadischen Künstler Peter Yuill, der damit das Restaurant zu einem Platz gemacht hat, das die typische Hongkonger Esskultur repräsentiert. In der hauseigenen Pizzabar lassen wir uns eine italienische Holzofenpizza schmecken, die sowohl klassische als auch Kreationen mit lokalen Einflüssen bietet.

Pentahotel Hongkong Kowloon Restaurant Pentahotel Hongkong Kowloon Restaurant Pentahotel Hongkong Kowloon Restaurant Pentahotel Hongkong Kowloon Restaurant Pentahotel Hongkong Kowloon Pizzabar

Das pentahotel Hongkong Tuen Muen liegt nahe der MTR Tuen Muen und unweit des Piers Tuen Muen. Für uns also idealer Ausgangspunkt, um von hier aus Lantau Island und Macau mit der Fähre anzusteuern. Auch dieses Pentahotel ist getreu dem Penta-Motto ganz im Stil eines „Neighbourhood Lifestyle“ Hotels gestaltet, das mit seiner lockeren Atmosphäre und den stylischen aber dennoch komfortablen Zimmern vor allem individuell Reisende anspricht. An unseren Zimmerwänden können wir uns gleich mal einen Überblick über Hongkongs Sehenswürdigkeiten verschaffen.

Pentahotel Hongkong Tuen Muen Pentahotel Hongkong Tuen Muen

#7 Unterwegs in Hongkong

Hongkongs Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr gut ausgebaut. Am Besten ihr kauft euch eine Octopus-Karte, mit der ihr alle öffentlichen Verkehrsmittel wie MTR, Straßenbahnen, Busse und auch die Star Ferry benutzen könnt. Die Octopus-Card könnt ihr beispielsweise in allen Metrostationen für 150 HK Dollar kaufen. 50 HK Dollar davon sind Pfand, 100 HK Dollar direkt als Guthaben aufgebucht. Auch wenn die MTR die schnellste Verbindung zwischen einzelnen Stadtteilen ist, würde ich euch unbedingt empfehlen die doppelstöckigen Straßenbahnen zu nutzen, denn diese gehören zum Stadtbild von Hongkong genauso dazu wie die roten, grünen und blauen Taxen, deren Farbe – Achtung: fun fact – übrigens kennzeichnet, in welchem Distrikt sie verkehren: ROT: Hongkong City (Hongkong Island & Kowloon), GRÜN: New Territories BLAU: Lantau Island.

Hongkong StraßenbahnHongkong Taxi Hongkong Bus

Taxifahrer akzeptieren nur Bargeld, was für uns etwas ungewohnt ist, da wir ja an sich nur vom Festland des gleichen Landes übergesetzt haben, und in dem Bargeld in Zeiten von WeChat & Alipay fast zur Rarität geworden ist. Taxifahren in Hongkong ist dafür um einiges einfacher als in China – schon allein aus dem Grund, weil in Hongkong neben Kantonesisch auch sehr gutes Level an Englisch gesprochen wird. Ihr kommt also super von A nach B, ohne jedes Mal eure Zieladresse in chinesischen Schriftzeichen vorbereiten zu müssen. Ohne Probleme könnt ihr auch Leute auf der Straße nach dem Weg fragen und dabei so gut wie immer mit einer höflichen und hilfreichen Antwort rechnen.

Hongkong Taxi

Zwischen den Inseln könnt ihr gut mit Fähren pendeln. Wann genau ihr mit einer Fährverbindung oder der MTR besser bedient seid, hängt von eurem Ausgangspunkt ab. Nach Macau gibt es Fährverbindungen von Hongkong Island und Tuen Muen. Mittlerweile könnt ihr Macau sogar per Bus oder Auto mittels der Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke erreichen, die übrigens seit Eröffnung im Oktober 2018 als die längste Überwasser-Brücke der Welt gilt- Willkommen in China, dem unangefochtenen Weltmeister-Land der Superlative.

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OFFENLEGUNG

Unser Aufenthalt in Hongkong wurde von Pentahotels unterstützt. Jeweils 3 Nächte haben wir im Pentahotel Hongkong Kowloon und Pentahotel Hongkong Tuen Muen verbracht. Dieser Artikel spiegelt dennoch selbstverständlich ausschließlich meine persönliche Meinung und Eindrücke wider, wie alle Beiträge auf diesem Blog.

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FRAGEN & KOMMENTARE? 

Ward ihr bereits in Hongkong, oder seid schon durch China gereist und wisst um die Vielfalt dieses Landes, 0der seid nun neugierig geworden? Hat euch der Artikel gefallen, oder sind noch Fragen offen? Lasst mir gerne einen Kommentar da und teilt den Artikel mit euren Freunden!
In der Kategorie China findet ihr übrigens noch weitere Artikel aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Mehr Inspiration auf Instagram: Smile4TravelinChina & Smile4TravelinHongKong

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2 Kommentare
  1. Hallo Stefanie! Dein Beitrag ist mega detailreich und sehr anschaulich. Ich fand die Bilder vom Victoria Peak sehr beeindruckend. Der Kontrast zwischen dem dichten Wald und den Hochhäusern ist einmalig. Daher überrascht es mich sehr, dass du ihn als überbewertet bezeichnest und ich frage mich, ob man diesen Anblick auch außerhalb des Hausbergs erhaschen kann?
    Liebe Grüße von Sylvie (https://sisisday.de/)

  2. Liebe Sylvie,
    lieben Dank für deinen Kommentar!
    Du hast natürlich recht: Der Ausblick vom Victoria Peak mit dem dichten Grün im Vordergrund ist natürlich ein besonderer, der noch dazu für jedermann leicht erreichbar ist – nicht umsonst ist die Peak-Tram, um auf den Gipfel zu gelangen immer gut besucht.

    Doch Hongkong ist so groß und bietet so viele gute Aussichtspunkte. Mich hat der Blick vom Lion Rock total beispielsweise total beeindruckt. Auch die Aussicht vom Beacon Hill (Hongkong Island) soll spektakulär sein. Überbewertet habe ich vor allem auf die teils wahnsinnig lange Wartezeit bezogen, die das Anstehen für die Peak Tram mit sich bringen kann. Ich würde schon empfehlen diese abzuwägen, denn neben dem Victoria Peak bietet Hongkong noch unzählige weitere Aussichtspunkte, die sich mindestens genauso lohnen, aber nicht in jeder Top-Sehenswürdigkeiten-Auflistung auftauchen.

    Und ehrlich gesagt: Ja, ich hatte mir tatsächlich etwas mehr vom Victoria Peak erwartet, gerade weil er wirklich immer als Must-See genannt wird. Und im Verhältnis dazu hat mich der Blick nicht so geflasht. Aber natürlich sind das immer nur subjektive Eindrücke. 🙂

    Viele Grüße
    Stefanie

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