Top 5 Wanderrouten in der Fränkischen Schweiz

Als Thüringer Madel, aufgewachsen im Grenzgebiet zwischen Thürigen und Bayern ist die Fränkische Schweiz sowas wie meine Heimat. Nachdem ich in diesem Jahr die Wanderlust in mir entdeckt habe, ist die Fränkische Schweiz eines DER Ausflugsziele in die Natur. Von Nürnberg aus leicht zu erreichen lockt die Fränkische Schweiz mit zahlreichen Wanderwegen in idyllischer Kulisse, mit Burgen, Klöstern und fränkischen Köstlichkeiten wie Sauerbraten und Klößen. Deshalb müssen es für mich auch nicht immer die Alpen sein, wenn es heißt: Wanderschuhe an und auf in die Natur. Hier sind meine Fränkischen Highlights:

Top 5: Veste Coburg

Die Fränkische Krone liegt zwar nicht direkt in der Fränkischen Schweiz: Die oberfränkische Stadt Coburg grenzt näher an Thüringen. Dennoch soll die Veste Coburg in meiner persönlichen Highlight-Liste für Franken nicht fehlen. Unweit meiner Heimatstadt Sonneberg war Coburg schon vor 20 Jahren beliebtes Ausflugsziel für meine Eltern und mich. Und auch heute noch komme ich gerne hier her. Vom Hofgarten aus auf den Schlossplatz blickend muss ich wieder einmal feststellen: Direkt vor der eigenen Haustür liegen oft einige Schätze, die man als selbstverständlich hin nimmt. Schätze ist hier wörtlich zu nehmen: Im Museum der Veste Coburg befinden sich wertvolle Kunst- und kulturgeschichtliche Sammlungen des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha.

Veste Coburg

Auf die Veste Coburg kommt man am besten über einen Spaziergang durch den Hofgarten, der von der Ehrenburg aus direkt an die schnuckelige Innenstadt Coburgs angrenzt. Man durchquert das Veilchental, das im Winter vor allem bei Kindern beliebt ist: Auf dem Schlitten ist das steil abfallende Veilchental am Fuße der Veste Rodelparadies. Oben angekommen eröffnet sich ein toller Ausblick auf das Coburger Umland.

Veste Coburg

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Top 4: Wichsenstein

Wandern in der Fränkischen Schweiz ist abwechslungsreich. Das zeigen meine folgenden Wander-Empfehlungen. Wer eine abwechslungsreiche Wanderung an einem Tag zurücklegen will, sollte sich auf einen Wanderpfad rund um den Wichsenstein nahe Forchheim begeben. Auf Wald- und Feldwegen führt die elf Kilometer lange Tour von Wannbach über Sattelmannsburg auf den Wichsenstein und durch die Wolfsschlucht wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der Blick vom 588 Meter hohen Wichsenstein reicht bis tief in die Fränkische Schweiz. Zur Routenbeschreibung

Fränkische Schweiz

Top 3: Staffelberg

Am Fuße der oberfränkischen Stadt Lichtenfels liegt der Hausberg von Bad Staffelstein. 539 Meter hoch ragen die ausgeprägten Geländestufen in die Höhe, die dem Staffelberg seinen Namen geben. Der Staffelberg ist leicht zu besteigen und zieht deshalb nicht nur Wanderer, sondern auch zahlreiche Spaziergänger an. Zusammen mit der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheilgen und dem Kloster Banz ist der Staffelberg ein ideales Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Vierzehnheiligen und der Staffelberg lassen sich sogar bei einer elf Kilometer langen Wanderung miteinander kombinieren. Ca. drei Stunden dauert die Rundwanderung von der Wallfahrtsbasilika ausgehend. Fränkische Köstlichkeiten dürfen natürlich nicht fehlen. Gegen den Hunger vor dem Aufstieg auf den Staffelberg sorgen der “Staffelberg-Bräu” und der Gasthof “Zur schönen Schnitterin”. Wer oben angekommen Lust auf eine fränkische Bratwurst oder Kaffee mit Kuchen hat, findet im Staffelbergklause genügend Auswahl für ein Vesper.

Staffelberg

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Top 2: Walberla – Tafelberg Oberfrankens und Tor in die Fränkische Schweiz

Eigentlich heißt das Walberla “Ehrenbürg” und besteht aus zwei Gipfeln. Aber als Tor zur Fränkischen Schweiz und mit seinem markanten Aussehen steht es den Bewohnern zu, ihren Berg getreu dem Volksmund zu benennen. Das 512 Meter hohe Walberla wird eigentlich vom 20 Meter höheren Rodenstein übertrumpft. Doch als Tafelberg Oberfrankens ist das Walberla der Anziehungspunkt für Wandersleute von überall her. An den Hängen wachsen zudem für die Region seltene Pflanzen. Somit ist das Walberla auch noch ein Exot in der Fränkischen Schweiz und steht unter Naturschutz.

Walberla Fränkische Schweiz

Rund um das Walberla existieren zahlreiche Wanderwege zwischen 5 und 28 Kilometern. Die Auswahl ist also groß und Einkehrmöglichkeiten gibt es überall. Wer an einem sonnigen Sonntagmittag aber direkt in Kirchehrenbach fränkische Gaumenfreuden genießen möchte, sollte entweder reservieren oder nicht auf ein spezielles Gasthaus festgelegt sein. “Täglich müssen wir Gäste wieder wegschicken, weil das Gasthaus voll ist – auch an weniger sonnigen Tagen”, verrät uns der Wirt vom Landgasthof zur Sonne.

Der Weg auf den Hausberg der Franken führt stetig steigend bergauf und belohnt schon auf dem Weg nach oben mit weiten Ausblicken auf das Regnitz- und das Wiesenttal. Oben angekommen öffnet sich eine weite Ebene, die von einer kleinen Kapelle geschmückt wird.

Walberla Fränkische Schweiz

Den besten Ausblick auf den markanten Tafelberg hat man auf dem Weg Richtung Rodenstein, an dessen Felshängen sich an sonnigen Tagen zahlreiche Kletterer austoben. Ob Drachensteigen, Picknicken, Klettern oder klassisch Wandern: Das Walberla ist Ausflugsziel für die ganze Familie. Am ersten Mai-Wochenende sogar Standort für ein fränkisches Volksfest. Das Walberla-Fest lockt dann nämlich Zehntausende Besucher an.

Walberla Fränkische Schweiz

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Top 1: Fünf-Seidla-Steig

Der Fünf-Seidla-Steig findet sich sogar im Lonely Planet “1.000 Ultimate Adventures”. Er vereint des fränkischen Wandersmanns zwei Leidenschaften: Wanderlust und selbst Gebrautes – Seidla steht in Franken für einen Bierkrug oder ein Bierglas mit einem halben Liter Bier. Der Brauerei-Wanderweg führt auf zehn Kilometern zwischen Weißenohe und Thuisbrunn zu fünf Privatbrauereien der fränkischen Region nahe Forchheim. Einkehren ist Pflicht und so ist der Fünf-Seidla-Steig eher ein gemütlicher Wandersweg. Erst am 27. September 2008 eingeweiht gehört die Wandertour zu den Top-Ausflugszielen in der südlichen Fränkischen Schweiz. Auch ich muss ihn noch bestreiten und somit steht er ganz oben auf meiner Wanderlust-Liste für 2015.

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4 Kommentare
  1. Schöne Tipps. Ich bin auch quasi aufgewachsen im Grenzgebiet zwischen Thürigen und Bayern (Kreis Hildburghausen ;-)) – war bis heute aber noch nicht in der Fränkischen Schweiz. Sollte ich wohl mal nachholen. LG, Mad

  2. Hi Madlen,
    Wusste gar nicht, dass du auch aus der Gegend kommst… 😉
    Die Fränkische Schweiz solltest du dir unbedingt mal anschauen!

    Viele Grüße
    Steffi

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