La Dolce Vita - 6 Tipps für den perfekten Kurztrip nach Rom

Frühlings-Zeit ist Städtereisen-Zeit. Und gerade in Monaten, in denen der deutsche Frühling noch auf sich warten lässt, träumen wir von lauen Sommerabenden, Aperol Spritz, von Nachmittagen, die wir mit Kaffee trinken und Eis essen verbringen und ein bisschen Dolce Vita. Welche Stadt würde sich besser für eine solche Flucht aus dem Alltag eignen als Rom? Vollgepackt mit kulturellen Schätzen und historischen Bauten versprüht Rom eine Leichtigkeit, nach der wir uns nach einem langen, tristen Winter sehnen. Das beste Gelati gibt es an jeder Ecke, genauso wie kleine Boutiquen, Cafés zum Entspannen, urige Restaurants und dazwischen monumentale Bauwerke, die wir so nur aus Filmen wie Eat, Pray, Love oder Illuminati kennen. Dass bei einer Rom-Reise Colosseum, Forum Romanum, Pantheon, Trevi-Brunnen und Co ganz oben auf der Must-See-Liste stehen, versteht sich von selbst.

Doch wo findet man die kleinen Cafés, die das italienische Flair versprühen? Wie umgeht man Touristenströme, um Rom und seine Highlights in Ruhe zu bewundern? Diese Fragen habe ich euch in meinen sechs Tipps für ein Wochenende voller Dolce Vita zusammengefasst:

Rom im Blick: Gianicolo

Dass Rom die Stadt ist, die auf sieben Hügeln errichtet wurde, haben wir bereits in der Schule gelernt. Wer Rom daher von oben, bei einem gemütlichen Picknick oder einer Flasche Wein und idealerweise noch zum Sonnenuntergang erleben möchte, sollte den Gianicolo erklimmen – auch wenn der offiziell gar nicht zu den sieben eigentlichen Hügeln zählt. Einen kleinen Fußmarsch vom Tiber-Ufer entfernt, eröffnet sich auf der Anhöhe zwischen Trastevere und Vatikan die beeindruckende Weite der Stadt mit all ihren Denkmälern, die wie riesige Pfeiler aus einem Geschichtsbuch hervorstechen. Gianicolo – ein perfekter Ort zum Ankommen.

Rom im weichen Licht: Auf der Kuppel des Petersdoms

Wer es verpasst hat, sich Tickets für den Petersdom bzw. für den Aufstieg auf die Kuppel vorab online zu sichern und trotzdem nicht mehrere Stunden in der Warteschlange stehen will, dem sei geraten Vatikan-Stadt gegen 8 Uhr morgens aufzusuchen. Dann ist der Vorplatz des Petersdoms noch leer gefegt (vor allem wenn man nicht an einem Sonntag kommt). Die meisten Touristen trudeln ab ca. 9 Uhr ein und dann wird es voll und eng, vor allem in den engen Gewölben der Kuppel. Wer vorher da ist, muss nicht lange anstehen, um in den Petersdom zu kommen und genießt zudem den Blick auf Rom im sanften Licht der aufgehenden Sonne.

Il Caffè Sant Eustachio: Entspannen zwischen kulturellen Höhepunkten

Wer nach Rom kommt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit die kulturellen Highlights erkunden, die sich im Stadtkern zwischen Trevi-Brunnen, Spanischer Treppe und Piazza Navona befinden. Wer zwischen dem Trubel und nach längeren Fußmärschen eine kleine Auszeit braucht, sollte im Sant Eustachio Halt machen. Das kleine unscheinbare Café, das seinen Namen samt Hirschkopf-Logo der gegenüberliegenden Kirche Sant’Eustachio verdankt, befindet sich nur ein paar Meter hinter dem Pantheon. Laut Süddeutscher Zeitung gibt es hier den cremigsten und besten Kaffee der Stadt. Dafür zahlt man dann auch ein paar Euro mehr, vor allem wenn man sich draußen bedienen lässt. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher! Denn auch schmucke Kaffee-Accessoires lassen sich hier erstehen.

Trastevere: Flanieren, Schlemmen, sich treiben lassen

Auf der anderen Seite des Tiber liegt Trastevere, das Ausgehviertel Roms – in dem man tagsüber gemütlich durch enge Gassen schlendern und am Abend in einem der kleinen Straßenrestaurants Essen gehen oder in den zahlreichen Kneipen etwas Trinken gehen kann. Streetart, Straßenmusiker, klassische Lokale, aber auch moderne Bars tragen dort zur besonderen Atmosphäre bei.

Essen und Trinken: Kulinarische Highlights

Trattoria “Da Teo“, Trastevere: Kleine Trattoria mit authentischen, einfachen Gerichten, gemütlich gelegen an einem kleinen Vorplatz in der Nähe der Ponte Palatino am Tiber-Ufer. Wir selbst haben nicht dort gegessen, weil kein Tisch mehr zu bekommen war. Das Restaurant wurde uns aber von mehreren Wahl-Römern wärmstens empfohlen.

Fisch-Liebhabern sei der “Fish Market” in Trastevere ans Herz gelegt. Etwas versteckt liegt das im Industrial-style eingerichtete Fisch-Restaurant, dessen Name leicht irreführend ist. Gehandelt wird der frische Fisch nämlich nicht mehr, aber eigens an der gut bestücken Kühltheke ausgewählt, ähnlich wie auf einem Markt – im Anschluss nimmt man gemütlich Platz, wählt per Ankreuzliste auf braunen Einpackpapier die restlichen Komponenten und Getränke aus, dann wird gezahlt und im Anschluss: Genossen.

Ob zum Essen oder Cocktail-Schlürfen, die “Bar del Fico” im Centro Historico ist ein gemütlicher und stylisher Ort, um einem langen Sightseeing-Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Auf dem kleinen Vorplatz gibt es im Sommer oft Live-Musik, Open-Air-Feeling garantiert.

Cacio e Pepe ist nicht etwa ein weiterer Restaurant-Tipp, sondern die Bezeichnung für ein römisches Pastagericht mit dem prägnanten Namen für “Käse und Pfeffer”. Ihr solltet die einfache, dafür traditionelle Rezeptur unbedingt einmal probieren! Ob klassisch in Nudelform oder etwas abgewandelt als Pizzabelag – Cacio e Pepe in Kombination mit einem guten Glas Rotwein ist geschmacklich unschlagbar (gut) und gehört zu einem authentischen Rom-Aufenthalt einfach mit dazu!

Relativ neu ist anscheinend die Markthalle “Mercato Centrale” direkt im Hauptbahnhof Termini. Ideal als Frühstücks-Stopp oder für einen Mittags-Snack. Die Halle umrahmen verschiedenste Theken, an denen frische Pasta gekocht, Pizzaböden ausgerollt, Artischocken geschält, Wraps und Burger verzehrt, Süßigkeiten und Kaffee genossen wird. In der Mitte gibt es Sitzgelegenheiten, an denen man Getränke ordern kann und sogar bedient wird.

Zentral Übernachten im: Generator Hostel Rome

Wir sind im Generator Hostel Rome abgestiegen. Nicht nur die charmante stylische Einrichtung hat es uns angetan. Auch die zentrale Lage nur ein paar Straßen vom Hauptbahnhof Termini entfernt, ist ideal als Ausgangspunkt für einen Städtetrip nach Rom. So gelangt man z.B. zum Colosseum, Forum Romanum oder zur Piazza Venezia unkompliziert in wenigen Gehminuten. Auch Vatikan-Stadt ist gut per U-Bahn zu erreichen. Vor allem auch für eine unkomplizierte An-und Abreise liegt das Generator Hostel Rome daher perfekt. Ob per Bus oder Bahn: Die Flughäfen Ciampino und Fiumicino sind an Termini bestens angebunden.

⇒ Zu den Fotogalerien:

Colosseum, Forum Romanum & Piazza Venezia
Das heilige Rom: Vatikanstadt mit Petersdom, Kuppel & Engelsburg
Centro Historico: Trevi-Brunnen, Pantheon, Spanische Treppe & Piazza Navona
Trastevere: Vom Arbeiter- zum Szeneviertel
 Pizza, Pasta & Dolce: Kulinarisches Rom
Generator Hostel Rome & Stazione Termini


 

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