Zhangjiajie Nationalpark: 3-Tagestour inkl. Tianmen Mountain
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I am Stefanie, my passion is my passport and travelling makes me smile since I have started exploring the world on my own back in 2007. Since then I have visited almost 40 countries and counting. As a travel enthusiast with a big love for writing and photography, my mission is to share my experiences, individual travel tips and personal insights combined with eye-catching pictures on my Blog and Instagram (German & English). Born in Thuringia,(Germany), I have lived in Würzburg, Cape Town, Frankfurt and Nuremberg. Now Shanghai (China) has become my new travel hub since the beginning of 2018. Just click to find out more about my person, the blog and my references.

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Nachdem ich Zhangjiajie auf Instagram entdeckt hatte, war ich mehr als inspiriert von Jord Hammond´s Fotos. Er hat einen „Instagrammers Guide für Zhangjiajie“ verfasst, in denen er seine Lieblingsspots vorstellt. Die Highlights im Zhangjiajie Nationalpark könnt ihr im Grunde an einem Tag erkunden, auch ohne Hektik. Die im folgenden beschriebene Route funktioniert auch in umgekehrter Richtung, was ich beim nächsten Mal eventuell vorziehen würde, um nicht so häufig im Gegenlicht fotografieren zu müssen. Der Vorteil dieser Route: weniger Leute. Zahlreiche Tipps zur Anreise, Übernachtung, Reisevorbereitung, Schlechtwetter-Optionen etc. findet ihr in meinem ausführlichen Travelguide für Chinas Avatar-Berge.

Zhangjiajie Nationalpark

Tag 1: Yuanjiajie und Tianzi Mountain

Startet euren Tag im Zhangjiajie National Forest Park am östlichen Wulingyuan-Eingang und nehmt von dort den Bus (ca. 30 Minuten) zum Bailong Aufzug – auch bekannt als „Aufzug der hundert Drachen“. Ihr seid dann im Yuangjiajie-Gebiet angekommen. Der Bailong Aufzug ist der längste und schwerste Außenaufzug der Welt und bringt euch in 1.30 Minuten an der Außenseite eines massiven Sandsteinfelsen 326 Meter in die Höhe. Verrückt, oder?

Zhangjiajie Nationalpark Wulingyuan Eingang Zhangjiajie Nationalpark Bailong Aufzug

1. Highlight: Der Avatar Hallelujah Berg

Vom Bailong Aufzug folgt ihr dem Weg, der euch an verschiedenen Aussichtspunkten vorbeiführt, bis ihr auf eine kleine Stahlbrücke stoßt, von der aus ihr die berühmten „Himmlischen Säule“ (Heavenly Pillar) seht. Auch bekannt als „Südlicher Himmelsfels“ (Southern Sky Coulumn) war diese Formation Inspirationsquelle für den schwebenden Hallelujah Berg im Film „Avatar“. Übrigens wurde der 150 Meter hohe Fels mit der üppigen Vegetation auf seinem Gipfel 2010 offiziell in „Avatar Hallelujah Berg“ umbenannt, nachdem der Film ein solcher Erfolg wurde. Mittlerweile gibt es sogar lebensgroße Avatar-Figuren, die natürlich von den chinesischen Touristen als Fotokulisse genutzt werden. Ein bisschen wie im Vergnügungspark…

Avatar Hallelujah Berg

Avatar Hallelujah BergAvatar Hallelujah Berg

Der Zhangjiajie Nationalpark gehört den Affen!

Vorsicht vor den Makaken! Diese sind zwar süß, aber wild und ihr solltet sie nicht füttern! Allerdings sind die niedlichen Bergbewohner auch intelligent und an die Touristen gewöhnt. Tragt also kein Essen offen herum, die Makaken werden es zu 100 Prozent aus den Händen klauen.

2. Highlight: Rocky Natural Bridge, Zhangjiajie Nationalpark

Folgt ihr dem Weg weiter, kommt ihr zur „Rocky Natural Bridge“, die auch bekannt ist als „Die erste Brücke unter der Sonne“ ( First Bridge under the Sun). Diese natürlich geformte Brücke ist 2 Meter breit, 5 Meter dick und zwischen zwei Bergen gespannt. Die vertikale Höhe von 400 Metern ist die höchste, die bisher weltweit entdeckt wurde. Definitiv beeindruckend! Von hier folgt den Zeichen Richtung „Tianqiao bus stop“.

Rocky Natural Bridge Zhangjiajie

3. Highlight: Die „Versammelten Soldaten“

Um zu den „Gathering Soldiers“ zu gelangen, müsst ihr an der Sancha-Kreuzung aus dem Bus aussteigen. Deutet am besten dem Fahrer auf eurer Karte, wo ihr aussteigen möchtet, er wird euch an der richtigen Stelle Bescheid geben. Ansonsten verpasst ihr vielleicht den richtigen Ausstieg. Von dort könnt ihr ( ca. drei Stunden) laufen, was ich aufgrund der Dauer nicht unbedingt empfehlen würde, vor allem weil die Landschaft auf dem Stück nicht so spektakulär ist. Also nehmt besser einen der kleinen Busse für 50 RMB (ich bin nicht sicher, ob im Winter auch Busse verfügbar sind, oder nur vereinzelte Autos zur Verfügung stehen). Am Ziel angekommen, habt ihr einen Ausblick auf die „Felder im Himmel“ (Fields in the Sky) mit dem Bailong Aufzug in der Ferne.

Take a walk for about 10 minutes downhill and you will reach the „Gathering Soldiers“, actually a quite impressive formation and my personal highlight in Zhangjiajie National Forest Park. One reason for this are the sandstone pillars themselves, as they rise from deep down the valley high up into the sky. But also the fact that there were only a few other people around.

Gathering Soldiers ZhangjiajieBailong Aufzug Zhangjiajie

Gathering Soldiers Zhangjiajie

Gathering Soldiers Zhangjiajie

Wenn ihr zurück kommt, bringt euch einer der kleinen Busse wieder zur Sancha-Kreuzung, wo ihr in einen der Busse der Hauptroute zum Tianzi Mountain steigt (die Busstation, an der ihr den McDonalds findet).

Sancha Kreuzung Zhangjiajie

Last but not least: “Die kaiserlichen Pinsel” & der Weg nach unten

Am Tianzi Berg (Helong Busstop) angekommen, könnt ihr zu den „Imperial Writing Brushes“ laufen. Mit ihrer ebenfalls einzigartigen Erscheinung sind sie definitiv einen Abstecher wert. Leider hatten wir nicht die Chance diese Felsformation zu bestaunen, da sich der Nebel über die Berge gezogen und die Aussicht versperrt hat. Wenn das Wetter gut ist und ihr noch nicht zu spät dran seid, könnt ihr den Weg zurück ins Tal zu Fuß zurücklegen. Die Wanderung dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden, der Weg ist nicht überlaufen und ihr werdet mit beeindruckenden Ausblicken belohnt (zumindest habe ich das gehört). Da am Tag unseres Besuchs keine grandiosen Aussichten mehr zu erwarten waren, haben wir die Tianzi Mountain Seilbahn nach unten genommen. Auch das ein beeindruckendes Erlebnis, wenn man durch die Wolken über tiefe Schluchten fährt und links und rechts riesige Sandsteinfelsen gen Himmel ragen.

Vom Ausgang der Tianzi Seilbahn nehmt ihr den Bus zurück zum Wulingyuan Eingang. Wie schon gesagt, könnt ihr diese Tour auch in umgekehrter Reihenfolge planen. Beim nächsten Mal würde ich das so machen. Denn beim Herabfahren mit der Seilbahn habe ich einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie beeindruckend die Fahrt nach oben sein muss, wenn man aus dem Tal kommend erst einmal nur riesige Felswände vor sich sieht, die sich schließlich in atemberaubender Höhe in eine bizarre Landschaft verwandeln.

Tag 2: Wandern in den ruhigeren Gegenden von Yangjiajie

Wenn ihr am ersten Tag alle oben beschriebenen Highlights gesehen habt, könnt ihr den Fokus auf die etwas weniger besuchten Teile des Zhangjiajie Nationalparks legen. Yangjiajie zum Beispiel ist um einiges ruhiger und es ist offensichtlich warum: Das Gebiet um Yangjiajie ist noch nicht lange erschlossen und die Infrastruktur befindet sich noch im Aufbau. Anstatt vieler Busrouten prägen Wanderrouten die Gegend. Wir hätten definitiv eine Wanderung in Yangjiajie eingeplant, hätte die Wettervorhersage nicht schlechtere Bedingungen für unseren dritten und letzten Tag angekündigt. Somit haben wir uns entscheiden am zweiten Tag ein weiteres Highlight einzuschieben, weshalb wir nach Zhangjiajie gekommen sind: Den Tianmen Mountain mit seiner berühmten Himmelsleiter. Leider hat sich das Wetter tatsächlich so verschlechtert, dass wir am dritten Tag nicht noch ein weiteres Mal in den Zhangjiajie National Forest Park gegangen sind.

Zhangjiajia NationalparkZhangjiajie Nationalpark

Tag 3: Tianmen Mountain, Zhangjiajie

30 Kilometer südlich vom Zhangjiajie Nationalpark, am Rand von Zhangjiajie Stadt befindet sich eine weitere spektakuläre Sehenswürdigkeit: der Tianmen Berg (Tianmenshan). Seinen Namen hat der Berg übrigens von der Höhle, die sich unter ihm befindet: Tianmen bedeutet „Tor zum Himmel“, Shan = Berg. Um den Tianmenshan zu besuchen, fahrt ihr mit der längsten Seilbahn der Welt, die nicht nur deshalb ein absolutes Highlight ist.

Die Tianmen Seilbahn ist 7.455 Meter lang und startet mitten im Stadtgebiet von Zhangjiajie. Innerhalb von 28 Minuten bringt sie euch auf den Gipfel des Tianmen Berges. Von der Gondel aus schaut ihr auf die berühmte Straße der 99-Kurven, die sich den Berg in haarscharfen Biegungen nach oben windet. Diese Straße, die auch bekannt ist als die „Avenue, die zum Himmel führt“ wird euer Weg nach unten sein, solltet ihr euch auf der Rückfahrt für den Bus entscheiden. Leider war es auch an diesem Tag schon ziemlich nebelig, sodass wir nur den Anfang dieses spektakulären Bergpasses unter uns sehen konnten, bevor dieser im Nebel verschwand.

Auf dem Tianmen Mountain angekommen erwartet uns noch dichterer Nebel. Einige mystisch anmutende Fotos sind die Ausbeute, jedoch bietet sich uns leider kein Ausblick. Nichtsdestotrotz: Tianmenshan ist ein verrückter Ort: Ihr könnt auf dem Plateau spazieren und dabei Adrenalin-reiche Wege entlang der Klippen zurücklegen, oder auf gläsernen Skywalks spazieren.

Tianmen Mountain

Und schließlich ist da noch die Hauptattraktion: Die Tianmen Höhle. Um sie bestaunen zu können, müsst ihr wieder ein Stück nach unten. Eines der abgefahrensten Dinge hier sind die Rolltreppen, die sich im Inneren des Berges befinden. Ja, richtig gelesen: Die Chinesen haben tatsächlich Rolltreppen in den Berg gebaut, die die Besucher schnell und komfortabel auf den Gipfel des Tianmen Berges und zurück bringen. Noch nie zuvor habe ich solch eine Konstruktion gesehen. Aber wahrscheinlich gibt es so etwas auch nur in China…

Nachdem ihr also die Rolltreppen nach unten genommen und die 999 Treppenstufen nach unten gegangen seid, kommt ihr zum Eingang der Tianmen Höhle. Falls euch der Nebel nicht die Sicht versperrt, habt ihr einen spektakulären Blick auf die Tianmen Höhle und ihre berühmte Himmelsleiter. Natürlich waren wir enttäuscht, dass sich uns dieser Anblick schlicht gar nicht eröffnete. Es liegt also nahe, dass der Zhangjiajie National Forest Park und der Tianmen Mountain noch ein zweites Mal auf unserer Bucketlist für China stehen. Und nachdem wir wissen, was logistisch auf uns zukommt und wie wir in Zhangjiajie herumkommen, wäre sogar ein normales Wochenende denkbar, ganz spontan und mit doppelter Absicherung bzgl. der Wetteraussichten.


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FRAGEN & KOMMENTARE? 

Seid ihr schon durch China gereist und habt beeindruckende Berglandschaften wie Zhangjiajie, die Chinesische Mauer oder die Gelben Berge erkundet? Was waren eure Erfahrungen? Hat euch der Artikel gefallen, oder sind noch Fragen offen? Lasst mir gerne einen Kommentar da und teilt den Artikel mit euren Freunden!

In der Kategorie China findet ihr übrigens noch weitere Artikel aus dem Land der aufgehenden Sonne.
Hier geht´s zu meinem umfassenden Travelguide “Zhangjiajie auf eigene Faust”

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