Seattle von seinen besten Seiten: kostenfreie Ausblicke auf die Stadt
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I am Stefanie, my passion is my passport and travelling makes me smile since I have started exploring the world on my own back in 2007. Since then I have visited almost 40 countries and counting. As a travel enthusiast with a big love for writing and photography, my mission is to share my experiences, individual travel tips and personal insights combined with eye-catching pictures on my Blog and Instagram (German & English). Born in Thuringia,(Germany), I have lived in Würzburg, Cape Town, Frankfurt and Nuremberg. Now Shanghai (China) has become my new travel hub since the beginning of 2018. Just click to find out more about my person, the blog and my references.

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So wie viele Weltstädte markante Wahrzeichen besitzen, die dazu meist noch mit einer atemberaubenden Aussicht locken, ist die Space Needle das Wiedererkennungsmerkmal Seattles und der Besuch der Aussichtsplattform eine der beliebtesten Besucherattraktionen der Metropole. Das Gute vorneweg: Um langes Anstehen zu vermeiden, könnt ihr Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster bereits im Voraus online kaufen. Oben angekommen, kann jeder Besucher die 360-Grad Aussicht über Seattles Skyline sowie die umliegenden Inseln so lange genießen wie man möchte – was anscheinend keine Selbstverständlichkeit auf einigen Besucherplattformen in den USA ist. Der Besuch der Space Needle lohnt sich also, auch wenn der Ticketpreis von knapp 40 US Dollar (pro Erwachsenen) nicht gerade günstig ist. Darüber hinaus bietet Seattle allerdings noch einige weitere Möglichkeiten für tolle Ausblicke, die noch dazu teils komplett kostenfrei sind. Und vielleicht legt ihr ja, so wie ich im Normalfall auch, mehr Wert darauf markante Städtewahrzeichen aus der Distanz zu bewundern anstatt auf ihnen zu stehen. Genau dafür habe ich diese Tipps für besonders schöne Aussichten in Seattle für euch:

Seattle Kerry Park

#1 Space Needle, Seattle Center

Mindestens genauso spannend wie den Blick von oben finde ich es, verschiedene Ansichten der Space Needle beim Spazieren durch die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Für imposante Nahaufnahmen solltet ihr das Seattle Center also auch besuchen, selbst wenn ihr nicht plant euch auf die Space Needle zu begeben. Beim Spazieren durch den Park, in dem sich die Space Needle befindet und der auch das „Chihuly Garden and Glass“ und das Museum für Pop-Kultur beheimatet, eröffnen sich einige tolle Perspektiven aus nächster Nähe.

Seattle Center Space Needle

#2 Kerry Park, Queen Ann

Um das Postkartenmotiv von Seattles Skyline zu schießen, das ihr sicherlich schon einige Male gesehen habt, müsst ihr hinauf zum Kerry Park im Stadtteil Queen Ann fahren. Von diesem kleinen, auf einem Hügel gelegenen Park mit Aussichtsplattform eröffnet sich die berühmte Perspektive auf Seattle mit Space Needle und Waterfront. An einem klaren Tag kommt sogar Mount Rainier in der Ferne zum Vorschein und macht das Postkartenmotiv perfekt.

Seattle Kerry Park Seattle Kerry Park

Die Aussicht ist vor allem zum Sonnenuntergang extrem schön und entsprechend beliebt. Ehrlicherweise war ich etwas irritiert, wie klein der Kerry Park in Realität ist. Eher ein schmaler Grünstreifen als ausgewachsener Park, in dem man Zeit verbringen möchte. Ich frage mich auch, wie es die Anwohner wohl finden, dass sich täglich Touristenscharen auf der Straße vor ihren exklusiven und teuren Anwesen tummeln. Das Gute: Die meisten Besucher bleiben nicht länger als es dauert den Kameraauslöser zu drücken. Doch wenn das Wetter passt, lohnt es sich am späteren Nachmittag anzukommen, die letzten Sonnenstrahlen zu genießen und bis zum Sonnenuntergang zu bleiben. Dieser kann einige Überraschungen bereithalten – während sich die Wolken formieren, Vögel vorbeiziehen und sich der Himmel langsam pink einfärbt. Dann kommt vielleicht doch noch die Silhouette vom Mount Rainier zum Vorschein, auch wenn sich der Berg zuvor hinter den Wolken versteckt hat.

Seattle Kerry Park

#3 Waterfront & Pier 66, Downtown Seattle

Seattles Hafenfront mit dem am Wasser gelegenen „Great Wheel“ Riesenrad ist ebenfalls ein Klassiker unter Seattles Postkartenmotiven. Einen besonders guten Blick habt ihr vom Pier 66 Rooftop Park, den ihr über die Bell Street Fußgängerbrücke erreichen könnt.

Pier 66 Seattle

Tipp: Vom Seattle Center könnt ihr Richtung Kai laufen und einen Abstecher im Olympic Sculpture Park machen, der ebenfalls mit interessanten Blicken auf die Space Needle aufwartet. Vom Pier 66 ist es dann nur noch ein Katzensprung zum berühmten Pike Place Market. Bei gutem Wetter lassen sich diese Sehenswürdigkeiten also wunderbar zu einem Spaziergang kombinieren.

Pier 66 Seattle

#4 West Seattle

Wer Seattles Skyline vom Wasser aus bewundern möchte, sollte die 5,75 US Dollar für die einfache Fahrt in ein Wasser Taxi investieren und nach West Seattle übersetzen. King County Water Taxi legt am Colman Dock ab und bringt stündlich Besucher nach West Seattle und zurück. Die Überfahrt dauert nur gut 10 Minuten, doch bietet wunderbare Aussichten auf Seattle vom Wasser aus – und man passiert garantiert auch ein paar sich lauthals sonnende Seelöwen.

Seattle Water Taxi

Am Dock in West Seattle angekommen, habt ihr mehrere Möglichkeiten aktiv zu werden: Ihr könnt entweder an der Promenade entlang Richtung Alki Beach laufen, aber auch Longboards, Fahrräder oder sogar Kanus ausleihen. Wer lieber einfach nur die Meeresluft genießen möchte, ist im Marination Ma Kai genau richtig. Die sowieso schon extrem leckeren hawaiianisch-koreanischen angehauchten Tacos schmecken auf der Terrasse mit Blick auf Seattle noch besser.

Wer etwas mehr Natur genießen möchte, kann vom Colman Dock auch nach Brainbridge Island übersetzen. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und bringt euch dafür aus der Stadt in die Natur.

#5 Gas Works Park, Lake Union

So richtig konnte ich mir nicht vorstellen, was an Seattles Gas Works Park so besonders sein soll. Auch nachdem wir nun dort waren, ist der Park nicht gerade zu meinem Lieblingsplatz avanciert, doch das lag wohl vor allem am Wetter an diesem sehr verregneten Tag. Der Gas Works Park ist eine ehemalige Gasherstellungsanlage, deren Betrieb eingestellt wurde nachdem Seattle in den späten 1950er Jahren zu alternativen Energieversorgungsmaßnahmen übergegangen war. Vom sogenannten Kite Hill aus sind neben Seattles Skyline über den Union Lake hinweg auch heute noch die riesigen, verlassenen und natürlich von Giftstoffen gereinigten Metallstrukturen zu begutachten, die an Seattles industrielle Vergangenheit erinnern. Wenn ich mir die Aussicht also an einem warmen Sommertag vorstelle, kann ich durchaus nachvollziehen, warum so viele Leute hier her kommen, um zu Picknicken, Relaxen oder einfach nur den Ausblick zu genießen.

Seattle Gas Works Park

Übrigens könnt ihr vom Gas Works Park aus auch die aus der Hollywood-Romanze „Schlaflos in Seattle“ bekannten „schwimmenden Häuser“ erspähen, die schon Meg Ryan und Tom Hanks beheimateten.

Seattle Gas Works Park

#6 Downtown Seattle

Downtown Seattle ist das Viertel für all diejenigen, die Großstadtlichter und Hochhäuser lieben. Nachdem wir von Shanghai in China nach Portland, Oregon gezogen sind, vermissen wir von Zeit zu Zeit schon mal die imposanten Häuserschluchten und die damit verbundenen Möglichkeiten von Rooftop-Bars und anderen Dächern die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Sofort ab Ankunft in Seattle kam jedoch das Großstadt-Gefühl zurück und damit verbunden die Möglichkeit beeindruckende Fassaden, Look-Ups und Wolkenkratzer zu entdecken.

Downtown Seattle

#7 Dr. Jose Rizal Bridge, Beacon Hill

Zum Abschluss möchte ich euch noch einen weniger bekannten Aussichtspunkt vorstellen, der eine völlig andere Perspektive auf Downtown Seattle eröffnet. Der Stadtteil Beacon Hill liegt südlich von Chinatown und Downtown. Beim Laufen über die Dr. Jose Rizal Brücke eröffnet sich nicht nur der Blick Richtung Seattles Wolkenkratzer, sondern auch auf mehrspurige Autobahnen, die ineinander verschmelzen. Solltet ihr Höhenangst haben, kann dies schon aufregend genug sein. Wenn das nicht euer Ding ist, könnt ihr dem Hügel weiter bergauf in Richtung des ehemaligen US Marine Krankenhauses folgen und dort von einem Aussichtspunkt aus den Blick genießen. Ich persönlich finde allerdings, dass man direkt von der Dr. Jose Rizal Brücke aus die beste und vor allem eine freie Perspektive hat. Ganz besonders am frühen Abend, wenn sich die Großstadtlichter langsam bemerkbar machen.

Dr. Jose Rizal Bridge Seattle


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Seid ihr schon durch Washington State gereist und habt Seattle erkundet? Was sind eure Highlights? Hat euch der Artikel gefallen, oder sind noch Fragen offen? Lasst mir gerne einen Kommentar da und teilt den Artikel mit euren Freunden!

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