Lost in Translation: Ein japanisch inspirierter Tag in Portland, Oregon
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I am Stefanie, my passion is my passport and travelling makes me smile since I have started exploring the world on my own back in 2007. Since then I have visited almost 40 countries and counting. As a travel enthusiast with a big love for writing and photography, my mission is to share my experiences, individual travel tips and personal insights combined with eye-catching pictures on my Blog and Instagram (German & English). Born in Thuringia,(Germany), I have lived in Würzburg, Cape Town, Frankfurt and Nuremberg. Now Shanghai (China) has become my new travel hub since the beginning of 2018. Just click to find out more about my person, the blog and my references.

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Okay, es ist natürlich offensichtlich: Portland ist in keinster Weise vergleichbar mit Tokyo oder einer anderen pulsierenden japanischen Großstadt, weder im Hinblick auf die Größe der Stadt, ihrer Geschwindigkeit, noch ihrer Verrücktheit – auch wenn Portland eine der kuriosesten Städte Amerikas ist und das aus freien Stücken und vollster Überzeugung. Fun Fact: Die Japaner sind mindestens genauso verrückt nach Portland wie jeder einzelne Portlander selbst und in Tokyo ist Portland nicht nur irgendeine Stadt an der Westkste der USA, sondern eine wahre Marke. In Tokyos Stadtviertel Shibuya wird Stumptown Coffee und Breakside IPA getrunken, Blustar Donuts gegessen und T-Shirts mit der Aufschrift “Portland” verkauft. Klingt verrückt? Ist aber genauso, wie ein Artikel der Willamette Week beleuchtet. Und auch umgekehrt herrscht eine gewisse Verbundenheit beider Städte.

Da ist diese spezielle Stimmung, die die japanische Kultur in die Stadt trägt, und dies kommt nicht von Ungefähr: Allein schon die beiden vulkanischen Hausberge Mount Hood und Mount Fuji sind sich in der annähernd perfekten konischen Form und Größe so ähnlich, dass jeder Portland-Besucher, der schon einmal in Japan war, direkt an den Fuji-san denken muss (Mount Hood: 11.259 Fuß / 3.425 Meter, Mount Fuji: 12.388 Fuß / 3.776 Meter). Zudem besitzt Portland den “weltweit schönsten und authentischsten japanischen Garten außerhalb Japans”, zugesprochen von Nobuo Matsunaga, dem ehemaligen japanischen Botschafter der Vereinigten Staaten. Und ich kann ihm nur Recht geben. Auch im Hinblick auf den Authentizätsgrad japanische Spezialitäten muss sich Portland nicht verstecken. Wenn ihr euch der japanischen Kultur verbunden fühlt, bietet Portland diverse Möglichkeiten euch Nippon in die direkte Nachbarschaft zu holen. Hier kommen meine Empfehlungen für einen gelungenen japanisch inspirierten Tag in Portland.

Portland Japanese Garden

#1 Behind the Museum Café

Startet den Tag in diesem japanischen Café in Downtown Portland. Das “Behind the Museum Café” befindet sich hinter dem Portland Art Museum, woher es offensichtlicherweise seinen Namen hat. Gebrüht wird Kaffee von der Rösterei “Extracto Coffee Roasters”, einem lokalen Favoriten. Somit also definitiv ein guter Ausgangspunkt einer japanischen Entdeckungstour. Neben ein paar wenigen japanisch angehauchten Frühstückssnacks wie Bagel und French Toast ist das Café auf japanische Tees und Snacks spezialisiert und serviert hausgemachte Süßigkeiten sowie herzhafte japanische Appetizer, die sich perfekt mit der Auswahl an Tees, japanischen Bieren und Sake kombinieren lassen. Während ihr euren Matcha-Tee an einem der kleinen Holztische schlürft, seid ihr umgeben von japanischen Antiquitäten und Kunsthandwerk.

Behind the Museum Cafe Portland Behind the Museum Cafe Portland

Behind the Museum Cafe Portland

#2 Pittock Mansion: Spektakulärer Ausblick auf den Mount Hood

Ein Ort, der auf keiner Portland To-Do-Liste fehlen sollte, nicht nur um japanische Vibes aufzusaugen: Fahrt oder wandert hinauf zum Pittock Mansion, dem ehemaligen Privathaus von Henry Pittock, einem Verleger aus Oregon. Die Lage des heutigen Museums in den West Hills von Portland eröffnet einen spektakulären Blick auf die Stadt und den Mount Hood in der Ferne. Pittock Mansion ist mit Abstand der beste Aussichtspunkt, um Portlands Hausberg zu bestaunen. Und natürlich gilt: Je klarer der Tag, desto besser der Ausblick.

Pittock Mansion Portland

#3 Portland Japanese Garden: Einmal nach Japan beamen, bitte!

Diese urbane Oase, eingebettet in die Hügel des Washington Parks ist mit Abstand die authentischste japanische Ecke Portlands. 1963 entworfen erstreckt sich der Japanische Garten auf insgesamt 12 ACRES die in acht unterschiedliche Gärten im japanischen Stil aufgeteilt sind, darunter ein Sand- und Steingarten. Spazierwege winden sich durch das Areal, vorbei an wunderschön angelegten Bäumen. Traditionelle Steinbrücken überspannen plätschernde Bäche und Teiche und im Herzen des Gartens befindet sich ein authentisches japanisches Teehaus. Definitiv ein Ort der Ruhe und Entspannung. Kein Wunder also, dass der Japanische Garten eine beliebte Anlaufstelle für Besucher und Einheimische gleichermaßen ist.

Portland Japanese Garden

Portland Japanese garden

Portland Japanese Garden Portland Japanese Garden

Durch die Lage auf einem Hügel eröffnet sich auch vom japanischen Garten ein toller Ausblick auf den Mount Hood. Hier kommt man schon einmal ins Grübeln, ob man gerade seinen Blick auf den Mount Hood oder den Fuji-San richtet.

Portland Japanese Garden

Für mich ist der Herbst die beste Zeit, um den Japanischen Garten zu besuchen. Dann leuchten die japanischen Ahornbäume in den intensivsten Gelbtönen und der komplette Garten wirkt wie eine Szenerie aus einem Gemälde. Es lohnt sich allerdings das ganze Jahr über einen Blick auf den Eventkalender zu richten, um nicht Gefahr zu laufen z.B. Sake-Verkostungen, handwerkliche Workshops oder rotierende Ausstellungen zu verpassen.

Portland Japanese Garden Portland Japanese Garden

#4 Pause im Umami Café

Spätestens wenn ihr im Umami Café sitzt, umgeben von der Idylle des Portland Japanese Garden, fühlt ihr euch nach Japan gebeamt. Und das kommt nicht nur vom Design des Cafés, das an den Kiyomizu-dera Tempel in Kyoto erinnert. Das Umami Café ist eine kleine Oase, perfekt für eine Pause, um japanischen Tee zusammen mit kleinen Köstlichkeiten zu probieren. Auch für ein Reisgericht als verspätetes Mittagessen lohnt es sich hier einzukehren.

Portland Japanese Garden Portland Japanese Garden

#5 Den Tag mit einem japanischen Abendessen abschließen

In Portland gibt es viele japanische Restaurants: Ob Sushi, Teppanyaki, Gyoza oder Ramen, die Auswahl ist großartig. Egal in welchem Stadtteil ihr euch befindet, ihr werdet sicherlich ein Izakaya, eine Ramen-Bar oder ein Sushi Restaurant finden. Mein Lieblings-Japaner bisher ist Afuri Dumplings & Ramen in Portlands Pearl District. Im Afuri habe ich den für mich bisher besten und authentischsten Ramen Portlands gegessen. Das Essen schmeckt lecker, es gibt einige ausgefallene Dumpling-Variationen und serviert wird alles auf geschmackvoll dekorierten Tellern. Und was Afuri noch authentischer macht: Wie es sich in japanischen Suppen-Bars gehört, bestellt und bezahlt ihr eurer Essen selbst an den Automaten, serviert wird später von Kellnern.

Afuri Dumpling and Ramen Portland Afuri Dumpling and Ramen Portland Afuri Dumpling and Ramen Portland

#6 Süßer Abschluss bei Voodoo Doughnuts

Wenn ihr das Afuri als Restaurant für´s Abendessen ausgewählt habt, könnt ihr im Anschluss noch gegenüber bei Voodoo Doughnuts vorbei schauen. Ich weiß, Doughnuts sind nicht wirklich eine japanische Spezialität. Die ausgefallenen Geschmacksrichtungen und Formen können allerdings definitiv mit japanischen Verrücktheiten aus Shibuya´s Takeshita Dori mithalten. Wenn ihr also in der Gegend seid, lohnt es sich einen Blick zu riskieren und mit einer prallgefüllten, pinken Box den Heimweg anzutreten… 🙂

Vodoo Doughnuts Portland Vodoo Doughnuts PortlandVodoo Doughnuts Portland


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